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Der 21 Tage Selbstfühlkurs

Es gibt zwei Möglichkeiten, deinen Gefühlen zu begegnen:

  1. Unfreiwillig, wenn sie dich überrollen, einnehmen und überwältigen

  2. In jedem anderen Moment

Wir alle haben gute Gründe, uns nicht so ausgiebig um uns zu kümmern, wie es vielleicht gut wäre. Alle müssen versorgt sein, Termine eingehalten, Probleme gelöst werden, Dinge geplant, diskutiert und arrangiert werden. Es funktioniert halt alles irgendwie gerade noch gut genug.

Meist passiert es, wenn uns etwas genommen wird. Wenn man ein geliebtes Wesen verliert, die Gesundheit, oder die Sicherheit in Beruf und Gesellschaft, und man aus dem Loch nicht schnell genug wieder heraus kommt, das so ein Schicksalschlag manchmal verursacht.

Man beginnt, die Welt mit anderen Augen zu sehen. Mit Augen, durch die man schonmal geschaut hat, die nämlich –ohne Scheuklappen. Und man sieht ganz deutlich, dass da etwas hinter dem Impuls steckt, neue Klamotten zu kaufen, obwohl man reichlich hat oder unter dem zwanghaft über vergangene Dinge nachdenken, an denen man nichts mehr ändern kann… Hinter diesen Mechanismen verbergen sich unsere Bedürfnisse der Gegenwart, und die äussern sich in Emotionen und Gefühlen.

Es ist nicht so, als hätten wir sie nicht, diese Gefühle. Signale, die aus unserem Inneren aufsteigen, um uns etwas mitzuteilen: Ob uns etwas gefällt oder nicht, wie wir die Welt gerade wahrnehmen, ob wir uns sicher fühlen, was wir gerade brauchen… In ihrem Ursprung sind es Signale des Körpers, und wir sind mit den entsprechenden inneren Sensoren ausgestattet, um sie zu interpretieren. Basics wie z.B: Hunger und Durst, heiss und kalt, Druck, Gleichgewicht, Schmerz…Grummelt uns der Bauch und es fühlt sich an wie ein Loch, haben wir Hunger. Dann kommen die äusseren Sinne ins Spiel, z.B: Geruch. Etwas stinkt eklig. Ekel schützt uns vor verdorbenen Lebensmitteln.

Diese Urinstinkte haben sich mit unserer Entwicklung auf unsere Psyche übertragen. Wir reagieren auf allerlei Reize, Menschen, Umstände, Soziale Gefüge und Gedanken mit Gefühlen und Emotionen. Halten gewisse Gefühle über einen längeren Zeitraum an, entwickeln sie sich zu Stimmungen und sogar Charaktereigenschaften.

Nun ist die Welt sich nicht ganz einig, wie wir Emotionen und Gefühle definieren, aber wir finden so langsam einen Konsens, und zwar dass Emotionen unsere Handlungen direkt steuern, während Gefühle nicht unbedingt einen direkten Handlungsimpuls beinhalten, aber unsere Wahrnehmung trotzdem verändern und beeinflussen. Emotionen können total unbewusst sein, Gefühle werden bewusst und unterbewusst registriert.

Man könnte also vereinfacht sagen, die Emotion findet dann statt, wenn sie uns übernimmt und über uns verfügt, und das Gefühl findet statt, wenn wir uns nach Innen kehren und dem Gefühl freiwillig zuwenden. Der Raum des Unterbewussten ist der Ort, wo Emotionen auftauchen und durch unsere Bewusstheit Gefühle sein dürfen.

Wenn Emotionen aus dem Unterbewusstsein aufkommen und in unser Bewusstsein kommen, transformieren sie sich zu Gefühlen. Hier ist der Raum, in dem wir unsere Selbstwirksamkeit (zurück) erlangen.

Gefühle und Emotionen sind innere Regungen
* Bewusst wahrgenommen nennen wir sie eher Gefühle
* Instinktive, un- bis unterbewusste Regungen eher Emotionen
* Sie äussern sich in unserem Verhalten und Denken
* sie werden durch Reize und Gedanken ausgelöst
* sie verursachen weitere Gedanken und Gefühle
* sie sind ein Hauptbestandteil unseres menschlichen Wesens
* sie wirken oft spontan, unwillkürlich, wie von selbst
* sie bewegen uns
* sie sind unser Bewertungssystem
* jede Erfahrung ordnen wir mehr oder weniger bewusst in Gefühle ein
* je intensiver das Gefühl oder die Emotion desto tiefer prägt die Erfahrung sich ein
* Gefühle und Emotionen sind die ungefilterte Wahrheit hinter den Gedanken und Handlungen

Die ältesten basic Emotionen sind:

Ekel – Schutz vor giftigem, Krankheit, Tod

Angst – Schutz vor Angriff, Tod

Wut – Schutz vor Angriff, Tod

Scham – Schutz, einen Fehler zu machen, Tod

Freude – “Das tut gut”, Leben

Überraschung – undefined, Lernbereitschaft

Traurigkeit – Zuwendung, Verbindung

Neid

Begehren

Hass

Liebe

Eifersucht

Ehre

 

 

Im Laufe der nächsten 21 Tage wollen wir unsere Aufmerksamkeit gezielt nach Innen lenken und unsere Gefühle und Emotionen besser lernen zu erkennen, zu erleben und zu verstehen.

Lessons

  1. Denkst du noch oder fühlst du schon?
  2. Es ist immer das Gefühl
  3. Langsamer werden
  4. Fühlen
  5. der Kopf macht Sachen
  6. Balance
  7. Der Stellenwert der Gefühle
  8. Emotionen
  9. Bauchgefühl
  10. Bewusstheit
  11. metaemotionen
  12. im Körper
  13. aus der Vergangenheit
  14. Raum schaffen
  15. zulassen
  16. Leiden, Heilung, Selbstvertrauen
  17. Veränderung
  18. Verstrickungen
  19. was kann ich beeinflussen?
  20. Bedürfnisse
  21. Gefühle zeigen
  22. Wer fühlt ?
Dieser Inhalt ist 21 Tage Selbstfühlkurs vorbehalten.
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